5 Dinge, die bei der Investition in Immobilien zu beachten sind
Sie überlegen, in Immobilien zu investieren? Angesichts des volatilen und rückläufigen Zustands von Kryptowährung und Aktien wenden sich viele Anleger Immobilien als opportunere Investition zu.
Bevor Sie jedoch kopfüber eintauchen, sollten Sie einige Dinge berücksichtigen, bevor Sie Immobilienanzeigen durchsehen.
Für viele Menschen nehmen Immobilien einen beträchtlichen Teil ihres Anlageportfolios ein (wenn nicht den größten), daher ist es wichtig, gut informiert und besonnen zu sein, bevor Sie Ihre Entscheidung treffen.
Vor diesem Hintergrund sind hier fünf der wichtigsten Dinge, die Sie bei der Investition in Immobilien beachten sollten.
1) Marktbedingungen
Recherche ist entscheidend, bevor Sie eine finanzielle Investition tätigen, und dies gilt insbesondere für Immobilien. Sie müssen die aktuellen Marktbedingungen genau kennen, bevor Sie sich für eine Immobilieninvestition entscheiden.
Eine Möglichkeit, um zu sehen, wie sich Immobilien in Ihrer Nähe derzeit entwickeln, besteht darin, online lokale Auflistungen der letzten Verkäufe und Vermietungen zu durchsuchen. Dies gibt Ihnen eine Vorstellung davon, für welche Arten von Immobilien verkauft wird und was die Leute bereit sind zu zahlen.
Aber wie in jeder Branche oder auf jedem Markt können die Bedingungen auf dem Immobilienmarkt schnell schwanken. Zwangsvollstreckungen und lokale Entwicklungen zu identifizieren, historische Trends auf dem lokalen Markt zu überprüfen und die Hypothekenzinsen für Immobilien in Ihrer Nähe zu bestimmen, ist nicht nur empfehlenswert, sondern auch entscheidend, um dem Spiel einen Schritt voraus zu sein.
Noch ein Tipp. Ein guter Weg, um zu sehen, wie sich der Markt derzeit entwickelt, ist die lokale Absorptionsrate oder die Rate, mit der Häuser in Ihrer Gegend verkauft werden. Wenn die Absorptionsrate über 20 % liegt, würde dies darauf hindeuten, dass die Nachfrage und die Preise für Häuser steigen – ein Verkäufermarkt. Andererseits weist eine Absorptionsrate von 15 % oder weniger auf einen Käufermarkt hin.
2) Eigenschaftstyp
Es gibt zwei primäre Immobilientypen, die für Investitionen zur Verfügung stehen: Neubauten und Bestandsimmobilien. Beide Wohnformen haben das Potenzial, eine angemessene Kapitalrendite (ROI) zu erzielen, sodass der Käufer entscheiden muss, welche für ihn am besten geeignet ist.
Neu errichtete Immobilien verfügen oft über eine gehobene Ausstattung. Sie verursachen möglicherweise nicht so viele Wartungskosten, wodurch die Gemeinkosten insgesamt sinken. Sie sind jedoch in der Regel teurer als bereits etablierte Immobilien.
Bestandsimmobilien hingegen sind günstiger. Sie haben möglicherweise auch bereits vorhandene Versorgungseinrichtungen, Rasenflächen und Bordsteine sowie Einrichtungsgegenstände, wodurch Kosten gespart werden. Sie bergen jedoch auch das Potenzial für höhere Wartungskosten im Zusammenhang mit Verschleiß.
Letztendlich hängt die beste Immobilienart für Sie von Ihrem Budget ab und davon, was Sie sich von der Investition erhoffen.
3) Anlageart
Einer der entscheidendsten Momente beim Kauf einer Immobilie ist ihr Geldverdienen. Dafür gibt es viele Ansätze, wie zum Beispiel:
- Spiegeln (kurzfristig und langfristig)
- Kaufen und bleiben
- Kaufen und leasen
Entgegen der landläufigen Meinung muss der Gewinn jedoch nicht immer das primäre Ziel sein. Einige Anleger nutzen ihr Eigentum, um ihr deklarationspflichtiges steuerpflichtiges Einkommen zu verringern und ihre Gesamtvergütung zu erhöhen. Dieser Vorgang wird negatives Gearing genannt. In diesem Fall wird die Immobilie nicht wegen ihres potenziellen Gewinns gekauft, sondern um die Höhe der von Ihnen zu zahlenden Steuern zu reduzieren.
Im Laufe der Zeit ist es jedoch möglich, dass die Eigenschaft positiv ausgerichtet wird. Joust erklärt, dass positive Gearing -Immobilien nicht die gleichen Steuerabzugsanreize genießen wie negative Gearing-Immobilien. Darüber hinaus steht dieser Anlageansatz im Gegensatz zum negativen Verschuldungsgrad durch sein besseres Ertragspotenzial und insbesondere durch die Möglichkeit, einen Gewinn (statt Verlust) vor Steuern zu erzielen.
4) Lage der Immobilie
Daran führt kein Weg vorbei: Die Lage ist einer der wichtigsten Faktoren, wenn es um Immobilien geht. Neben der Lage der Immobilie sind auch andere Dinge wie die Nähe zu Schulen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Arbeitsmöglichkeiten Schlüsselkomponenten für den Erfolg einer Immobilie.
Ein aufstrebendes Viertel, das sich stark entwickelt, könnte langfristig eine gute Wahl sein, um von seiner Wertschätzung zu profitieren. Meiden Sie dagegen kriminalitätsgefährdete Gegenden oder Bereiche mit hohem Leerstand.
Wenn Sie sich über die langfristige Planungsstrategie des Gebiets nicht sicher sind, können Sie sich an das örtliche Rathaus wenden, um sich ein Bild von der Realisierbarkeit des Standorts zu machen.
5) Finanzierung
Wie das berühmte Sprichwort sagt: „Man muss Geld ausgeben, um Geld zu verdienen.“ Dies kann nicht zutreffender sein, wenn es um Immobilien geht.
Sie brauchen nicht nur Geld für die erste Anzahlung, sondern müssen auch sicherstellen, dass Sie alle laufenden Kosten tragen können, die mit dem Immobilieneigentümer verbunden sind. Dazu gehören, sind aber nicht beschränkt auf:
- Hypothekenzahlungen
- Versicherung
- Steuern
- Dienstprogramme
- Wartung und Reparaturen
Zum Glück müssen Sie nicht alles im Voraus teilen.
Wenn Sie über eine gute Bonität verfügen, haben Sie mehr Verhandlungsmacht, wenn es darum geht, eine Hypothek mit besseren Zinssätzen zu erhalten. Umgekehrt müssen Sie bei schlechter Bonität wahrscheinlich höhere Zinsen zahlen oder haben eine schlechtere Laufzeit.
Unabhängig davon ist es wichtig, eine klare Vorstellung von Ihrem Budget und Ihrem monatlichen Cashflow zu haben, bevor Sie den Sprung in Immobilieninvestitionen wagen.